Herbst am See Musik & Text: Daniel "DĂ€n" Dickopf Leadstimme: DĂ€n
Wie ein dĂŒnner, weiĂer Schleier liegt der Nebel auf dem See. In den BĂ€umen rauschen leise Wind und BlĂ€tter, Trauerweise vor der groĂen Odyssee. Kalter Morgen nach der Feier wie ein erstes ResĂŒmee, Sonnenstrahl schafft keine Schneise, Vogelschwarm auf groĂer Reise, goodbye und ade.
Herbst am See. Wetterwende, kalte HĂ€nde, als ich mit dir am Ufer steh. LĂ€ngst ist klar: Es ist zu Ende. Ich weiĂ nicht, warum ich nicht geh, warum ich nicht geh.
Buntes Laub fegt ĂŒbers Wasser und verliert sich dann im Wind. Wald in hunderttausend Farben ĂŒberstrahlt die ersten Narben, stellt sich taub und stellt sich blind. Und das Zwielicht macht uns blasser, als wir es ohnehin schon sind. All dem wohnt ein Zauber inne, doch man spĂŒrt in jedem Sinne, dass die gute Zeit verrinnt.
Herbst am See...
Ein Anblick voller Schönheit, aber trotzdem nur der Rest: Ein Gedanke, der uns beide frösteln lÀsst.