Schelmish
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Der Schwarze Tod

Schelmish


Was geh’n Euch meine Lumpen an da hĂ€ngen Freud' und TrĂ€nen dran
Was kĂŒmmert Euch denn mein Gesicht ich brauche Euer Mitleid nicht

Ich tue stets was mir gefÀllt ich liebe mich, nicht Euch auf dieser Welt
Und was ich tun und und was ich lassen kann das geht Euch einen Scheißdreck an

Ich lache ĂŒber’s Weltgericht an Auferstehung glaub' ich nicht
Ob’s Götter gibt das weiß ich nicht und Höllenstrafen fĂŒrcht‘ ich nicht

Ich brauch‘ gewiss nicht Eure Gnaden selbst wenn ich Tote hab‘ geladen
In Euren Himmel will ich gar nicht rein viel lieber in der Hölle sein

Ihr Pfaffen sucht mich zu bekehren mit euren heuchlerischen Lehren
Doch der Tod kennt weder arm noch reich im Jenseits sind wir alle gleich

Es klebt das Blut an euren Klingen der Totenvogel hebt die Schwingen
In dunklen Gassen seid ihr nie allein, ich werde euer Schatten sein
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