Es ist 12, ich bin gespannt was sich Ă€ndert. Du bist gut drauf und mir ist kalt. Und die Nacht legt sich in bunte GewĂ€nder, doch das wird langweiliger von Jahr zu Jahr. Und Deine Hand fĂŒhlt nach ob ich jetzt noch zweifel - doch im Grunde ist es dir egal. Ich bin bloĂ froh als wir den Ausgang erreichen - und durch den Himmel tönt ein Knall. Es ist nichts passiert - aber wo sind die Anderen jetzt? Du gibst mir Dein Bier und du sagst: Es ist so egal. Es ist so egal. Es ist so egal. Es ist scheiĂegal wo die anderen jetzt sind.
Zwei alte Damen glotzen blöd in der U-Bahn. Du siehst Deinen Platz und lĂ€sst Dich fallen. Du schaust hinaus und schweigst mich an bis zum Kudamm - und dann stehst Du auf und ich auch. Und in der Stadt die ganzen glĂŒcklichen Gesichter. Ich mein, irgendwie gehören wir doch dazu. Wir erzĂ€hlen uns unsere stumpfen Geschichten - wir sind soviel heut Nacht Ich und Du. Hey, jetzt bleib mal stehen - in ein paar Tagen sind wir weniger. Ja ja, du wirst schon sehen. Doch es ist so egal. Es ist so egal. Es ist so egal. Ok, meinetwegen ist es egal, was ich denke, was in ein paar Tagen sein wird.
Und dies ist unsere Zeit! Wir sind in dieser Nacht geboren! Wie die Idioten aus dem Film hab ich mein Herz an Dich verloren... Und ist dies das neue Jahr? Du legst Deinen Kopf in meine Arme, dein Hirn ruht sanft in meinen HĂ€nden und ich kann spĂŒren, wie es sich bewegt. Wir sind jetzt mittendrin - es wird schwierig jetzt und warm! Wenn wir hier zu lange stehen, kehren wir nie wieder zurĂŒck. Doch wohin mit all dem Unsinn? Vielleicht wird es gut wenn es jetzt hier endet. Wir haben keine Wahl. Wir rutschen tiefer und tiefer und tiefer, Tiefer und tiefer und tiefer, Tiefer und tiefer und tiefer ins GlĂŒck!